Konzentrationsstörungen und wann sie auftreten können

Nicht immer kann man zu 100% konzentriert sein. Oftmals ist Überarbeitung, aber auch ein die schlechte Luft ein Grund, warum die Konzentration leidet. Aber wo beginnt die Störung der Konzentration und wo wird das Ausmaß bedenklich?

Ab wann wird von einer Konzentrationsstörung gesprochen?

Eine Konzentrationsstörung ist nicht bedenklich, wenn sie nur sehr selten und für einen kurzen Zeitraum auftritt. Bedenklich werden diese Zustände erst dann, wenn es nicht mehr möglich ist vollständige Konzentration zu erreichen. Diese können bei Menschen allen Alters auftreten und sind bei Kindern noch sehr häufig. Hier ist es aber vollkommen normal, wenn ein Kind sich nur über einen kurzen Zeitraum konzentrieren kann. Dadurch, dass alle Tätigkeiten von einem Kleinkind erst erlernt werden müssen, fordert es sehr viel Energie die notwendige Konzentration aufzubringen. Darum stehen Kleinkinder oft von einer Tätigkeit auf und beginnen eine neue, weil sie nicht mehr alle Aufmerksamkeit auf das eine lenken können.

Mit zunehmendem Alter wird diese Erscheinung besser und die Einflüsse können über einen längeren Zeitraum verarbeitet werden.

Bei Erwachsenen äußert sich diese Konzentrationsstörung ebenso wie bei Kindern. Treten diese aber sehr häufig auf oder halten dauerhaft an, dann wird dies als eine Konzentrationsschwäche bezeichnet. Dabei kann der Übergang nicht genau definiert werden. Die Störung der Konzentration wird meist von den betroffenen erst spät bemerkt, wenn die Vorfälle sich häufen.

Jede Form der Konzentration bedeutet eine enorme Arbeit für das menschliche Gehirn. Der Körper muss neben der Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen zusätzliche Energie bereitstellen, dass der sich der Mensch konzentrieren kann. Darum kann man sich auch nach hoher geistiger Anstrengungen erschöpft fühlen. Das Gehirn verlangt nach einer Auszeit in der es die Eindrücke verarbeiten kann und keine Höchstleistung erbringen muss.

Was macht die Konzentrationsschwäche aus?

Grundlegend ist es nicht schlimm, wenn die Konzentration für einige Minuten nicht gehalten werden kann. Ist man schon den ganzen Tag sehr konzentriert, dann verlangt der normale Biorhythmus nach einer Auszeit. Schwerwiegend wird eine Störung dann, wenn die Konzentration nicht mehr erreicht werden kann. Gedanken schweifen immer wieder ab und die eigentliche Tätigkeit kann nicht vollendet werden.

Auch Tätigkeiten, die geplant oder beauftragt sind, können nicht erledigt werden. Da die Konzentration nicht erlangt wird, wird auch die Ausführung vergessen und man wendet sich automatisch einer anderen Tätigkeit zu.

Tritt die Störung der Konzentration in Zusammenhang mit unliebsamen Arbeiten auf, dann ist dies meist damit zu verbinden, dass eine allgemeine Abneigung gegen diese Tätigkeit besteht. Es bedeutet nicht automatisch, dass die Konzentration nie erlangt werden kann.

Treten die Beeinträchtigungen jedoch auch dann auf, wenn man sich einem Hobby zuwendet, dass gern gemacht wird, dann sollte die Symptomatik ernst genommen und einem Arzt vorgestellt werden, denn die Ursachen dahinter können vielfältig sein.

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