Migräne – Quälende Kopfschmerzen und deren Ursachen

Migräne ist eine Erkrankung, bei der starke Kopfschmerzen oft mit Übelkeit, Erbrechen und Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen, Gerüchen oder Berührungen einhergehen. Der Schmerz kann pochen oder pulsieren, und die Betroffenen fühlen den Schmerz normalerweise auf einer Seite des Kopfes um das Auge oder die Schläfe herum. Viele glauben dass Stress als Synonym des modernen Lebens ein auslösender Faktor für Migräne ist. Auf alten Papyrusschriften wurde über dieses Leiden jedoch schon 1500 Jahre v. Chr. berichtet.

Das sind die Symptome der Migräne

Migräneanfälle können über Stunden bis Tage zu erheblichen Schmerzen führen und können so stark sein, dass der Schmerz sich lähmt. Warnsymptome, auch bekannt als Aura, können vor oder mit Kopfschmerzen auftreten. Dies können Blitze, blinde Flecken oder Kribbeln auf einer Seite des Gesichts oder in Ihrem Arm oder Bein sein. Migräne beginnt oft in der Kindheit, Jugend oder frühen Erwachsenenalter. Die Krankheit kann vier Stadien durchlaufen: Prodrom, Aura, Kopfschmerzen und Postdrom, obwohl nicht immer alle Stadien vorhanden sind.

Prodrom (Frühsymptome)

Ein oder zwei Tage vor einer Migräne können Patienten subtile Veränderungen bemerken, die vor einer bevorstehenden Migräne warnen. Dieses können sein:

+ Verstopfung
+ Stimmungsschwankungen von Depression zu Euphorie
+ Heißhunger
+ Nackensteifheit
+ Erhöhter Durst und Wasserlassen
+ Häufiges Gähnen

Aura

Aura kann vor oder während Migräne auftreten. Die meisten Menschen erleben Migräne ohne Aura. Auren sind Symptome des Nervensystems. Sie bestehen in der Regel aus Sehstörungen wie Lichtblitze oder wellenförmige, Zick-Zack-Vision. Manchmal können Auren auch Empfindungs- (sensorische), Bewegungs- (motorische) oder sprachliche (verbale) Störungen berühren. Jedes dieser Symptome beginnt normalerweise allmählich, baut sich über mehrere Minuten auf und dauert meistens 20 bis 60 Minuten. Beispiele für Migräne-Auren sind:

+ Visuelle Phänomene wie das Sehen verschiedener Formen, Lichtpunkte oder Lichtblitze
+ Sehkraftverlust
+ Nadelstiche in Arm oder Bein
+ Schwäche oder Taubheit im Gesicht oder auf einer Seite des Körpers
+ Schwierigkeitsgrad zu sprechen
+ Geräusche hören
+ Unkontrollierbares Zucken oder andere Bewegungen
+ Gliederschwäche

Attacke

Eine Migräne kann normalerweise vier bis 72 Stunden andauern, wenn sie nicht behandelt wird. Die Häufigkeit, mit der Kopfschmerzen auftreten, variiert von Person zu Person. Migräne kann selten sein oder mehrmals im Monat auftreten. Während einer Migräne können Patienten folgendes erleben:

+ Schmerzen auf einer Seite oder auf beiden Seiten des Kopfes
+ Schmerz, der sich pulsierend oder pulsierend anfühlt
+ Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und manchmal Gerüchen und Berührungen
+ Übelkeit und Erbrechen
+ Verschwommene Sicht
+ Benommenheit, manchmal gefolgt von Ohnmacht

Postdrom (Phase der Rückbildung)

Die letzte Phase, bekannt als Postdrom, tritt nach einer Migräneattacke auf. Der Patient fühlt sich meistens ausgelaugt. In den nächsten 24 Stunden kann es zu folgenden Erlebnissen kommen:

+ Verwechslung
+ Launenhaftigkeit
+ Schwindel
+ Schwäche
+ Empfindlichkeit gegenüber Licht und Ton

Medikamente können dazu beitragen, einige Migräne zu verhindern und sie weniger schmerzhaft zu machen. Betroffene sollten mit ihrem Arzt über verschiedene Möglichkeiten der Migräne-Behandlung sprechen, wenn Sie keine Linderung finden können. Die richtigen Medikamente in Kombination mit Selbsthilfemedien und Änderungen des Lebensstils können helfen.

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